Stressfrei durch die Woche // Online-Supermarkt im Test

Als ich Freunden und Familie zum ersten Mal davon berichtete, dass wir einen Online-Supermarkt getestet haben, schauten mich nur verwunderte Blicke an. Ist das dann überhaupt frisch? Das ist doch bestimmt teurer als im normalen Supermarkt?

Das waren nur einige Fragen, die uns gestellt wurden. Aber fangen wir am Anfang an. Wie kam es dazu, dass wir unsere Lebensmittel online bestellen?

Es war wieder eine dieser Wochen: Sowohl der Mann als auch ich waren beruflich sehr eingespannt und für Freitagabend war ein Besuch von Freunden mit Übernachtung geplant. Keiner von uns hatte weder Lust noch Nerven irgendwann innerhalb er Woche noch einen Großeinkauf einzuschieben. Also musste eine Alternative her, die auch schnell gefunden war. Meine Online Recherche ergab, dass es mittlerweile mehrere normale Supermärkte gibt, die Lebensmittel liefern. Letztendlich habe ich www.Allyouneedfresh.de ausgesucht, da das Sortiment riesig ist und Halle Liefergebiet ist.

Ich habe alles gefunden, was ich brauchte – von Obst und Gemüse, über Aufschnitt, Butter, Eier bis zur sich zu Ende neigenden Zahnpasta.

Am Ende des Bestellvorgang konnte ich mir einen Wunschliefertermin und ein Zeitfenster, währenddessen die Lieferung erfolgt, auswählen. Ich wählte also einen Freitag, Zeitfenster zwischen 18-20 Uhr und wartete gespannt auf unsere Lieferung. 18.30 Uhr klingelte es und ein DHL-Paketfahrer stand mit zwei großen orangefarbenen Kisten vor unserer Wohnungstür. Er öffnete die versiegelten Kisten und übergab mir unseren Einkauf in mehreren Tüten verpackt.

Alles was wir dann noch zu tun hatten, war alles auszupacken und zufrieden den Abend mit unseren Freunden zu genießen. Die Qualität der Produkte war super, vorallem das Obst und Gemüse war richtig frisch und die gekühlten Produkte fühlten sich an, wie gerade erst aus der Kühltheke genommen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es war eine riesige Erleichterung, den Einkauf auf diese Art erledigen zu können.

Für uns ist Allyouneedfresh.de eine große Hilfe im Alltag.

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Summer Favorites // Top 7

 

Links and Loves Summer 20161. Caudalie Weintraubenwasser // 2. Caudalie Feuchtigkeitsserum // 3. Caudalie Sorbetcreme // 4. Dr Hauschka Augencreme // 5. Dove Sommer Edition Duschcreme // 6. Dove Summer Revival Bodylotion // 7. Wikingerschach

Der Sommer ist da – der Kopf weiß es, die Beine leider nicht, denn sie sind noch winterweiß. Zum Glück gibt es von Dove eine Bodylotion, die einen leichten Selbstbräuner-Anteil hat. Pflegt und bräunt die Beine nach und nach ohne fleckige Stellen zu hinterlassen. Die Sommer Edition der Dove Duschcreme duftet wunderbar nach Feige und Orange.

Ich bin schon lange ein großer Fan von Caudalie Produkten. Meine Lieblingsprodukte habe ich euch hier aufgeführt: Die Vinosource Serie wirkt wie ein wahrer Durstlöscher für die Haut und ist perfekt für sommerliche Temperaturen. Darüber hinaus ist Caudalie gegen Tierversuche, verwendet nur natürliche Inhaltsstoffe und ist bemüht, die Produkte umweltfreundlich herzustellen.

Eine Neuentdeckung ist die Augencreme von Dr. Hauschka. Sie ist leicht, zieht gut ein und bewahrt die Augenpartie den ganzen Tag lang vor dem austrocknen.

Zu guter letzt: Ein Favorit, der nichts mit Kosmetik- und Pflegeprodukten zu tun hat. Wikingerschach ist ein tolles geselliges Spiel für draußen. Einfach ein paar Freunde schnappen, einen Platz auf einer Wiese aussuchen und loslegen. Gespielt wird in Teams, die abwechselnd versuchen, die Holzblöcke des anderen Teams mit dem Wurfstab zu treffen. Wer als erstes Team alle gegnerischen Holzblöcke zum umwerfen gebracht hat und den König ebenfalls umgeworfen hat, gewinnt.

Update // Back for Good

Mein kleines kreatives Fleckchen Internet ist in den letzten Monaten leider viel zu kurz gekommen. Der letzte Post aus aus Feburar (!) zum ersten Blog-Geburtstag. Sträflich, sträflich, aber es gab gute Gründe dafür, den Blog ein wenig „ruhen“ zu lassen. Das Referendariat neigte sich im ersten Quartal dem Ende und war dementsprechend arbeitsaufwändig. Als die letzte Prüfung vollbracht war, starte auch schon der Einstieg ins Berufsleben und nun freue mich auf die beruflichen Herausforderungen, die auf mich warten.

Der Blog soll dabei nicht zu kurz kommen und auch wenn ich in den letzten Monaten nichts gepostet habe, hab ich einige Ideen gesammelt, um euch mit neuem Lesestoff zu den üblichen Blog-Themen zu versorgen: 1. Neues aus unser aller Lieblingsstadt Halle, 2. neue sommerliche Rezeptideen 3. endlich wieder Links & Loves!

Ein neues Thema wird außerdem einen großen Platz auf dem Blog einnehmen, so wie es einen großen Platz in unserem Leben eingenommen hat: Wir sind seit April stolze Kleingartenbesitzer und ständig am werkeln, Unkraut ziehen (viel viel Unkraut) und natürlich grillen.

Schrebergartenliebe
Bild @ miniatur-wunderland, http://www.miniatur-wunderland.de/anlage/wochenberichte/jahr-11/artikel/wochenbericht-nr-499-kw-20/

In den wenigen Wochen, die wir nun zu den Kleingärtnern zählen, gab es schon viele schöne Grillabende mit Freunden und auch viele Garteneinsätze mit tatkräftiger Unterstützung von Familie und Freunden. Zuerst dachten wir, dass der Gipfel der Spießigkeit damit nun erstmal erreicht ist und wir langsam zum alten Ehepaar werden. Weit gefehlt: Familie und Freunde sind begeistert davon, dass es nun einen Platz im Grünen gibt, an dem man gemeinsam Entspannen und Grillen kann und der Elan an der Gartengestaltung mitzuwirken, ist bisher ungebrochen. Die erste Ernte war auch schon erfolgreich; wir freuen uns fast täglich über leckere Himbeeren, können die Blaubeerernte kaum erwarten und die selbstgezogenen Kohlrabis schmecken auch prima. Mittlerweile haben wir mitbekommen, dass das Gegenteil von Spießigkeit der Fall ist: Offenbar sind wir voll im Trend wie ihr hier und hier lesen könnt.

Soviel erstmal als kleines Update!

 

Meilensteine // Der erste Geburtstag!

Ich erinnere mich noch sehr genau an den 05.02.2015. Ich saß vor meinem PC und durchstöberte einige Blogs, als sich wieder mal die Idee meldete, einen Blog über Halle zu starten.

Die Idee zu diesem Blog hatte ich schon über ein Jahr im Hinterkopf aber mich nie getraut, dem Gedanken Taten folgen zu lassen. Alle möglichen Befürchtungen spielten sich in meinem Kopf ab: Lenkt mich ein Blog zu sehr vom Lernen für das zweite Staatsexamen ab? Was werden meine Freunde und Familie von dem Projekt Blog halten? Werde ich es schaffen, dauerhaft am Ball zu bleiben und Inhalt zu produzieren oder versandet der Blog in den Untiefen des Internets (wie schon zwei zu Recht in Vergessenheit geratene Blog-Experimente zuvor?).

Also ließ ich die Idee erst einmal ruhen. Doch dann merkte ich, wie sie sich in den verschiedensten Situationen wieder meldete – sei es beim Besuch eines Cafés, dem Ausprobieren eines neuen Rezeptes oder beim Mädelsabend und dem gemeinsamen Interessenaustausch. Irgendwann war mir klar, dass ich mit der Idee etwas anstellen muss. Also stellte ich mir selbst eine Aufgabe, die über den Beginn des Projektes entscheiden sollte: Erst wenn ich einen passenden Namen für den Blog gefunden habe, soll es losgehen. Und das dauerte…immer und immer wieder spielte ich verschiedene Varianten im Kopf durch. Der Name sollte auf jeden Fall einen direkten Bezug zu Halle haben. Und dann, am Abend des 05.02.2015 war die Sache plötzlich ganz glasklar: Mit dem Stadtwappen von Halle vor Augen entstand der Name, der von diesem Tag an zu diesem Blog gehört: SaaleMondundSterne.

Halle Wappen
Bild @halle.de, für Link auf Bild klicken.

Alle Befürchtungen warf ich über Bord und fing einfach an mit meinem Projekt, was sich zu einem wunderbaren kreativen Hobby entwickelt hat und mir einfach Spaß macht. Sicher freue ich mich, wenn ich in meiner Statistik sehe, dass eine große Anzahl von Lesern meinen Blog besucht hat. Aber in diesem ersten Jahr des Bloggens ist mir vorallem bewusst geworden, dass es nicht darum geht, möglichst viele Leser an den Bildschrim zu ziehen sondern ehrlichen Inhalt zu produzieren. Und wenn an manchen Tagen nur eine Person auf meinem Blog gestöbert hat, dann freue ich mich darüber. In diesem Sinne: Danke an euch, liebe Leser, die immer mal wieder vorbeischauen und vielleicht etwas Inspiration mitnehmen. Und Danke an alle, die mich im Alltag immer wieder auf interessante Dinge aufmerksam machen mit den Worten: „Das wäre doch was für deinen Blog.“ Oder:“Darüber musst du unbedingt mal was auf deinem Blog schreiben“.

Du hast auch eine Idee oder ein Thema, worüber du gerne schreiben möchtest? Wie wäre es mit einem Gastbeitrag auf saalemondundsterne? Interesse? Dann melde dich gerne per Mail an saalemondundsterne@gmx.de.

Liebe Grüße,

Ina

 

DIY // Knuspermüsli aka Granola

Ich frühstücke gerne. Und viel. Vorallem am Wochenende liebe ich es, lange und reichhaltig zu frühstücken. Ein WE-Frühstück ohne Rührei und Bacon? Unvorstellbar.

An den Wochentagen starte ich am liebsten mit einem leckeren und gesunden Frühstück in den Tag. Am besten natürlich mit einem Frühstück, was dazu noch schnell zubereitet ist und bis zum Mittagessen sattmacht und mir so Energie für eine arbeitsreiche erste Tageshälfte gibt. Ein Müsli verspricht genau das – schnell, gesund, energiespendend.

Die Regale in den Geschäften sind voll von den verschiedensten Müslisorten. Die Folge: Die Qual der Wahl und Müsli-Overload. Dabei muss es für mich gar keine fancy Müsli-Nuss-Frucht-Protein-etc.-Mischung sein. Ich mische mir das Müsli am liebsten selbst mit frischem Obst oder Nüssen. Haferflocken sind gesund (vorallem jetzt im Winter gut für die Abwehrkräfte, weil viel Zink enthalten ist) und schmecken mir persönlich gut und kommen so oft als Müsli-Grundlage zum Einsatz. Aber immer nur Haferflocken wird auf Dauer auch ein wenig langweilig. Und von Geschmackserlebnis kann man auch nicht gerade sprechen.

Also habe ich das Internet nach Rezepten für selbstgemachtes Knuspermüsli, oder auch Granola genannt, durchstöbert und bin hier fündig geworden.

Ich habe das Rezept als Inspiration genommen und es ein wenig abgewandelt.

Zutaten:

300 g Multikorn-Flocken
20 g Weizenkleie
30 g brauner Zucker
2 Teelöffel Zimt
40 g Pflanzenöl
70 g flüssiger Honig
1 Eiweiß, 1 Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen auf 150 °C Ober- Unterhitze vorheizen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

2. Multikornflocken, Weizenkleie, Zucker und Zimt in einer Schüssel gut vermischen.

3. Öl, Honig und Eischnee dazu geben und gut vermengen.

4. Müslimischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und ca. 30 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und in Stückchen brechen, bzw. auflockern. In einem verschlossenen Behältnis lagern.

 

Dieses Knuspermüsli hat einfach alles – es ist knusprig, aber nicht zu hart, nicht zu süß, lässt sich prima vorbereiten und von der Menge her reicht es mehrere Tage. Die Vorbereitung nimmt vielleicht 15 Minuten in Anspruch und im Ofen bäckt es von allein. Lässt sich also prima abends zubereiten.

Und hier seht ihr meine Müsli-Variante, angelehnt an das berühmte Bircher-Müsli. Es besteht aus 3 großzügigen EL Jogurt, einem geriebenen rotschaligen Apfel, einer Handvoll Blaubeeren, 3-4 EL Knuspermüsli und 5-6 Pistazienkernen.

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In einem Einmachglas lässt sich das Müsli prima mitnehmen!

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7 Gründe nie einen Fuß nach Halle zu setzen*

1. Halle ist grau und hat überhaupt keinen Charme.

Marktplatz Halle
Bild @tryphalle.com, für Link auf Bild klicken

 

2. Halle?! Gibts da überhaupt ne Uni? Ja, aber die ist total unansehnlich und da ist auch gar nichts los.

Uni Campus Halle
Bild gefunden auf e-fellows.net, für Link auf Bild klicken

 

3. Und wenn man mal ins Grüne will, hat man es wirklich schwer.

Halle grün
Bild @ saaleufer.blogspot.com, für Link auf Bild klicken

 

4. Außerdem kann schon mal durcheinanderkommen, in welcher Stadt man sich gerade befindet. In Halle oder San Francisco? Voll verwirrend.

LuWu SanFran
Bild @mz-buergerreporter.de, für Link auf Bild klicken

 

5. Moderne Architektur gibt es gar nicht.

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Bild @halle-fotos.de, für Link auf Bild klicken

 

6. Besondere Highlights gibt es auch nicht.

Laternenfest Feuerwerk
Bild @halle.de, für Link auf Bild klicken

 

7. Komm bloß nicht nach Halle – egal ob gerade Sommer ist oder Winter.

Burg Giebichenstein Sommer
Bild @halle365.de, für Link auf Bild klicken

 

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Bild @posterlounge.de, für Link auf Bild klicken

 

 

*zu diesem Post wurde ich inspiriert durch http://www.buzzfeed.com/sebastianfiebrig/niemals-nach-rostock#.hcWxbGqjP

Wohlfühl-Dinner // Coq au Vin à la Aurélie

Einer meiner Weihnachtswünsche hat sich erfüllt: Das Kochbuch „Französisch Kochen mit Aurélie“ von Aurélie Bastian lag unter dem Weihnachtsbaum und ich bin sehr glücklich darüber.

Kochbuch Aurelie
Für Amazon-Link auf Bild klicken!

Es war schwierig, sich bei den vielen leckeren Rezepten zu entscheiden, welches zuerst ausprobiert werden soll. Entschieden habe ich mich für einen Klassiker der französischen Küche: Coq au vin. Auf gehts in die saalemondundsterne-Versuchsküche! Da die Zubereitungszeit ohne Schnippeln und Anbraten usw. 1,5 h beträgt, muss erstmal Musik her. Perfekt zum Kochen finde ich Spotify-Playlist „Dinner and Soul“. Also Musik und Herd an und los gehts.

Erstmal Hähnchen anbraten und Gemüse klein schnippeln:

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Wie ihr seht, habe ich Hähnchenoberschenkel und versuchsweise (weil vom Mann bevorzugt) Hähnchenbrustfilets zubereitet. Ich war skeptisch, ob das Rezept mit Hähnchenbrustfilet überhaupt funktioniert und schmeckt (der Mann war da schon zuversichtlicher). Sowohl die Hähnchenschenkel als auch das Filet waren nach dem Schmoren im Wein ganz zart und sehr lecker. Das Experiment hat also was die Fleischart betrifft, funktioniert.

Beim Einkaufen der Zutaten stand ich vor einem Problem was den Armagnac (französischer Brandy) betraf. Es gab im gesamten Spirituosenregal genau eine Sorte Armagnac (aber bestimmt verschiedene Sorten Wodka?!) und der war mit 16 Euro doch recht preisintensiv, wenn man bedenkt, dass ich zum ersten Mal ein neues Rezept ausprobieren wollte und keine Ahnung hatte, ob uns Armagnac schmeckt. Also habe ich mich fürs Erste für eine kleine Falsche „French Brandy“ von J.P. Chenet entschieden. Und zu Hause stand ich dann gleich vor dem nächsten Problem(chen): Denn, laut Rezept sollte der Brandy zwecks Flambieren zwischen 40 und 50 Prozent Alkoholgehalt haben. Mein Brandy hatte aber nur 36 Prozent. Ich habs versucht, aber es ließ sich nicht flambieren. In weiser Vorahnung hatte ich aber vor Zugabe des Brandy die Hitze noch einmal kräftig erhöht, sodass der Alkohol schon beim Ablöschen schön verfliegt. Diese Variante hat ganz gut funktioniert und dem ganzen geschmacklich keinen Abbruch getan.

Nachdem Zwiebeln und Knoblauch angeschwitzt und mit Mehl angedickt waren, kam der Inhalt der Flasche Wein in den Topf, zusammen mit dem Hähnchen und den Möhren, sowie den Nelken, Thymian, Rosmarin und dem Lorbeerblatt. Das sah dann so aus:

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Nach 1,5 Stunden köcheln bei geringer Hitze war unser Sonntags-Abends-Dinner fertig und wir waren ganz gespannt, ob es gelungen ist.

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Dazu gab es Ofenkartoffeln mit Rosmarin. Auf dem Bild seht ihr die erste Portion….wir haben uns beide noch einmal eine Portion in ähnlicher Größe nachgenommen, weil es so unglaublich köstlich war! Alles in allem war es ein zeitintensives Rezept, aber was die Vorbereitungen betrifft, sehr schnell erledigt, da nur Zwieblen, Knobi und Möhren geschnippelt werden müssen. Außerdem habe ich gekocht unter dem Motto: Ein Wein für das Hähnchen, ein Wein für die Köchin, was die Zeit angenehm gestaltete 😉

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Ich freue mich schon, bald weitere Rezepte aus „Französisch Kochen mit Aurélie“ auszuprobieren und ein wenig französisches Flair in unseren Speiseplan zu bringen.

Ich darf mit Euch dank freundlicher Unterstützung von Aurélie Bastian das Original-Rezept aus ihrem Buch teilen:

Zutaten:

4 große Hähnchenkeulen
30 g Butter
ca. 3 EL Armagnac
150 g Möhren
3 Zwiebeln
120 g Schinkenspeck (Frühstücksbacon hat auch funktioniert)
2 gestrichene EL Mehl
1 Flasche Rotwein
1 Knoblauchzehe
2 Nelken
1 Lorbeerblatt
1 EL Thymianblättchen
1 EL kleingehackte Rosmarinnadeln
250 g Champigons
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Keulen mit der Butter anbraten und schön bräunen. Dann mit einem Schuss Armagnac löschen und flambieren (die Dämpfe mit einem langen Streichholz anzünden, dabei auf einen ausreichenden Abstand achten).
  2. Möhren, Zwiebeln und Schinkenspeck klein schneiden. Zwiebeln und Schinkenspeck in der Pfanne anbraten, bis sie glasig werden, dann 2 gestrichene EL Mehr daraufstreuen und gut rühren. Jetzt den Wein, die zerdrücke Knoblauchzehe, Möhren, Nelken, Lorbeerblatt, Thymian, Rosmarin und Pfeffer sowie die Hähnchenkeulen zugeben.
  3. Das Ganze 1,5 Stunden köcheln lassen. Die Champignons klein schneiden. 10 Minuten vor dem Servieren die Champignons hineingeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Aurélies Tipp: Immer am Ende salzen, weil man nie vorher weiß, wie stark die Sauce reduziert wurd und wie salzig der Schinkenspeck ist.
    Bonne chance!